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Kreisgruppe Hameln-Pyrmont

Mitmach-Aktion zum Tschernobyl-33-Gedenken

18. April 2019

Im Jahr 2019, 33 Jahre nach dem GAU von Menschenhand in Tschernobyl, wollen wir am Samstag, 27. April mit einer besonderen Aktion an dieses Unglück erinnern und viele Teilnehmer*innen dafür gewinnen.

Liebe Aktive im und Interessierte am Natur-und Umweltschutz, am 26. April 1986 ereignete sich in Tschernobyl (nahe Kiew/Ukraine) eine der grössten durch Menschenhand verursachten Umweltkatastrophen: ein radioaktive GAU,der die weite Umgebung dauerhaft verstrahlte und eine Wolke hervorrief, die sich zunächst nach Westen bis über den Bayerischen Wald bewegte mit radioaktivem Fallout im Regen, dann aber nach Skandinavien abdrehte.

40 000 Rentiere wurden wegen Verseuchung getötet, in großen Netzen unter Hubschraubern zum Verbrennen abtransportiert. "."Liquidatoren" wurden verpflichtet, in der AKW-Ruine bei Strahlungswerten mit höchster Dosis weiteres Übel zu verhindern bzw. Aufräumarbeiten durchzuführen,was zu Hunderte von Todesfällen führte. Erst wurde eine unzureichende Betonhalle darüber gebaut, zuletzt ein Sarkophag (1 Mrd. €, auch aus europäischen Geld-Töpfen), der möglichst 100 Jahre schützen soll. Das konnte nicht verhindern, dass es bei Geburten verbreitet zu Gen-Defekten kam.

 

Knapp 25 Jahre später fand der nächste radioaktive GAU am 11. März 2011 (vor 8 Jahren) in Fukushima/Japan statt. Bundeskanzlerin Dr. Merkel (studierte Physikerin) sagte damals: "Das Restriko ist eine erfahrbare Größe geworden."

 

15 ooo Demonstrant*innen jeden Alters erschienen 6 Wochen später am Ostermontag, 26. April, dem 25. Jahrestag des GAUs von Tschernobyl, am AKW in Grohnde, um mehr Sicherheit durch das sofortige Abschalten vom Nds. Umweltministerium als Genehmigungsbehörde einzufordern. 2015 bildete sich der Verein "Atomerbe Grohnde e.V." mit genau diesem Ziel.

Im Jahr 2019, 33 Jahre nach dem GAU von Menschenhand in Tschernobyl, wollen wir am Samstag, 27. April mit einer besonderen Aktion an dieses Unglück erinnern und viele Teilnehmer*innen dafür gewinnen:

 

Treffpunkt:  10:45 Uhr Uhr im Bürgergarten hinter Radio Aktiv

 

11 Uhr  Hineinschlüpfen über Kopf in den sog. "Göttinger WiderstandsDrachen", eine doppelte gelbe Stoffbahn von ca. 40 m Länge mit kleinen Öffnungen oben für 33 Köpfe und unten viel Beinfreiheit zum Marschieren. Vorne gibt ein Drachenkopf diesem auffälligen Demonstrations-Mittel den Namen. Wir drehen eine kleine Übungsrunde auf dem Rasen.

 

11:15 Uhr Marsch mit dem GöWiDra durch die Tunnelunterführung und Osterstraße.  zum Hochzeitshaus

 

11:30 Uhr Beginn der Tschernobyl-Mahnwache    mit Kurzreden, Schweigeminute,  Gedenk-Kerzen, 2 gemeinsamen Liedern im Kreis

 

11:55 Uhr Schluss (weil 12 Uhr Hochzeit)

Also: Herzliche Einladung, mal wieder in eine bekannte oder neue Widerstands-Rolle mit dem GöWiDra zu schlüpfen.     

Denkt an Greta !

 

Kämpferische Grüße sendet Dieter Kölkebeck 

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