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Kreisgruppe Hameln-Pyrmont

Weniger Plastik hilft … und wie geht das? - Ein Workshop Bericht

05. März 2020

14 Menschen fanden am Donnerstag den 27.02. den Weg in das Natur-und Umweltschutzzentrum Hameln, um sich drei Stunden lang über weniger Plastik im Alltag zu informieren, auszutauschen und gemeinsam Ideen und Rezepte auszuprobieren.

14 Menschen fanden am Donnerstag den 27.02. den Weg in das Natur-und Umweltschutzzentrum Hameln, um sich drei Stunden lang über weniger Plastik im Alltag zu informieren, auszutauschen und gemeinsam Ideen und Rezepte auszuprobieren. Der Workshop wurde in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Hameln-Pyrmont durchgeführt.

Nach einer kurzen Einleitung über den allgemeinen Verbrauch, die Gesundheitsrisiken, die Auswirkungen auf die Umwelt und den Weg des Plastiks, wurden Lösungsansätze präsentiert und diskutiert. Dabei wurde eine Reihe von Realien wie mitgenommenes Einkaufsgeschirr, Umstellung des Wäschewaschens mit der Energie-Waschkugel oder des Ersetzens von gekauftem Wasser in Plastik-oder Glasflaschen durch Leitungswasser und vieles mehr vorgestellt. Es ist so für jeden möglich in kürzester Zeit den Plastikkonsum zu vierteln und dabei Kosten und Ressourcen zu schonen.

Thematisiert wurde auch, dass ein verändertes Umweltverhalten teilweise Mut gegenüber den Mitmenschen sowie auch die Bereitschaft erfordert sich auf Neues einzulassen. Was macht man dann aber noch mit den Produkten, die schon da sind oder es nicht zu vermeiden geht, sie zu kaufen?

An drei Gruppentischen konnten die Teilnehmer*innen nach Herzenslust upcyceln oder selbst Produkte herstellen: Was kann man aus Tetra Paks, Dosen, Klopapierrollen, Plastikbehältern, Flaschen oder Gläsern basteln? Z.B. ein Gewächshaus, eine Blumenvase, ein Besteckkasten, ein Futtervogelhaus, einen Stifthalter und vieles mehr.

Mit großem Interesse und fleißiger Teilnahme wurde der Do-it-yourself Workshop aufgenommen. Hier wurde gemessen, geraspelt und verrührt, indem aus Natron, Soda, Seife, Zitronensäure und Aroma alltägliche Produkte wie Waschpulver, Geschirrspülmittel, Allzweckreiniger, Kalkentferner, und Deo mithilfe einer Rezeptanleitung hergestellt wurden. Mit Aschewasser zu putzen oder Wachstücher als Ersatz für Abdeckungen aus Alu oder Frischhaltefolie zu nehmen, war für viele auch neu.

Zusammengefasst bleibt zu sagen, dass alle gut ausgerüstet wurden mit Ideen wie sie ihren ökologischen Fußabdruck deutlich verkleinern können. Viele gelangten zu der wertvollen Erkenntnis, dass es überhaupt nicht schwer ist anzufangen, die Umstellung auch keinen Verzicht bedeutet, sondern im Gegenteil viel Spaß und ein richtig gutes Gefühl macht.

Für uns (Melanie, Kai und Andrea) war es eine tolle Erfahrung, Umweltinteressierte für dieses Thema zu erreichen und zu begeistern und ihnen gute Ideen für weniger Plastik im Alltag hilft Meer zu ermöglichen. Es hat riesig Spaß gemacht!!

Andrea Brenker-Pegesa
Melanie Forche
Kai Kunze

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